Combat Metal
Bei Forrest (Code of Violence) und Chris (Kill or be Killed, No Alibi, Code of Violence) verwischen die Grenzen zwischen Metal und Trashcore. Erst recht wenn man sich als Verstärkung keinen geringeren als Jack Owen (ex-Cannibal Corpse, Deicide) mit ins Boot holt. Mit ihm im Dreigestirn packte man ein Paket, welches detailreich durch souveräne Metalriffs („Leading the blind“, „Coming home“), Breaks, Soloeinlagen („Good old days“, „Bow your neck“) und vertrackte Schlagzeug- und Takteinlagen („What drives me“, „Fade away“) besticht. Nach dem ersten Durchgang kommt man zu dem Schluss, das die drei Jungs einiges an Professionalität zugelegt haben.
Die zwölf Lieder sind extrem basslastig und entwickeln vor allem im Midtempobereich einen brutalen Druck. Dabei besingt Forrest deutlich brandheißes Terrain. Durch seine 18-monatigen Zeit bei der Operation „Iraqui Freedom“ der US-Invasoren entstanden Songs, die den Irakkrieg subjektiv reflektieren. Kontrovers und streitbar. So wird „Fade away“ nicht nur wegen der Beteiligung von Jack Owens auf beiden Seiten des Erdballs und allen Lagern für Diskussionsstoff sorgen